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Pik Lenin

Von Atschik Tasch, Zwiebelwiese über den Pass der Reisenden zum Gipfel.


Wie auf der Seite vom Pik Razdelnaja schon geschildert wurde, erfolgte der Aufstieg vom Basislager in der Nähe von Atschik Tasch aus. Dort befinden sich Wiesen von Edelweiß. Ebenso wird man von Murmeltieren auf Schritt und Tritt verfolgt.
Nachdem man taleinwärts über die "Zwiebelwiese" geht, muss man vor der Moräne rechts, zum Pass der Reisenden, einbiegen. Der Weg ist vorgegeben und führt nach dem Pass wieder bergab.

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Das Basislager in der Nähe von Atschik Tasch, auf einer Höhe von 3700 Meter.
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Aussicht vom Pass der Reisenden in Richtung Pik Lenin und Lager 1.

Über eindrucksvolle Landschaftsteile gelangt man zum 4480 Meter hohen Lager 1. Bei diesem Streckenabschnitt kommt man erst im letzten Teil auf Eis. Die Steigeisen muss man aber noch nicht anziehen. Ebenso kann man auf eine Seilsicherung verzichten.

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Die Nordflanke des Pik Lenin vom Lager 1 (4480 Meter) aus gesehen.
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Am Weg vom Lager 1 auf das Lager 2.

Ab dem Lager 1 geht man hauptsächlich auf Eis. Die Nordflanke ist in den frühen Morgenstunden am sichersten zu begehen, will man einen Spaltensturz vermeiden.
Das Lager 2 plazierten wir nach der Nordflanke, auf einer Ablagerungsstätte. Dieser Lagerplatz stellte einen Kompromiss zwischen mehreren Möglichkeiten dar. Einerseits wurde der frühere Lagerplatz vor Jahren durch eine Eislawine verschüttet, wodurch mehrere Bergsteiger den Tod fanden. Anderseits schien es im spaltenreichen Teil fast unmöglich einen sicheren Schlafplatz zu finden. So blieb uns nur noch die Möglichkeit, am Fuße des dortigen Ablagerungskegels, etwas außerhalb der Steinschlagzone, das Lager 2 zu errichten.

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Das Lager 2 auf einer Höhe von 5330 Meter. Im Hintergrund kann man den Pik Razdelnaja und das Lager 3 erkennen.
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Am Weg zum Lager 3. Der Gipfelgrat vom Pik Lenin, aufgenommen vom Pik Razdelnaja.

Aufgrund des Platzmangels kamen wir der Steinschlagzone relativ nahe. Ein Stein schlug in ein Zelt ein und verletzte einen Bergkameraden leicht.
Der Aufstieg zum Pik Razdelnaja führte über Flanken. Danach stiegen etwas abwärts, um zum Lager 3 zu gelangen.

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Das Lager 3 auf einer Höhe von 6100 Meter.
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Gipfelfoto vom 7134 Meter hohen Pik Lenin.

Beim Lager 3 baute sich Boris, unser russischer Bergführer, eine Schneehöhle aus, während wir im Zelt schliefen.
Abends weckte uns Boris, um uns mitzuteilen, dass Hermann, ein Kamerad, der bei schlechter Sicht und Witterung, einen Gipfelsturm versuchte, nicht zurückgekehrt sei. Er werde ihn suchen. Nach einer Stunde kehrte er mit ihm zu uns zurück. Wir quartierten den total erschöpften Hermann im Zelt ein und verköstigten ihn. Am Morgen konnte er selbständig absteigen, während Markus und ich den Weg zum Gipfel wählten.
Nebelfetzen nahmen uns beim Aufstieg immer wieder die Sicht. Erschöpft gingen wir nach dem Gipfelsieg zum Lager 3 zurück. Markus stürzte dabei in die Nordflanke und brach sich eine Rippe. Weiters zog er sich leichte Kopfverletzungen zu. Er konnte dennoch selbständig absteigen.

Aufstiegsskizze http://www.bielefeldt.de/map_l_d.htm

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