Wenig bekannte Siebentausender befinden sind im abgeschiedenen Teil vom Nyanchen Thanghla Gebirge.
Mitte April 2001 bezogen wir das Basislager im Nyanchen Thanghla Massiv. Dieser Teil Tibets (nördlich von Lhasa) ist noch unberührter. Wir befanden uns alleine dort. Die Tragtiere waren sehr wild. Sie warfen mehrmals Gepäckstücke ab.
Die Yaktreiber machen eine Rast beim Basislager vom Nyanchen Thanglha.
Das Basislager vom Nyanchen Thanglha auf einer Höhe von ca 5000 Meter.
Die wechselhaften Wetterbedingungen waren typisch für diesen Landabschnitt. Das feuchte Wetter setzte uns bei den Unternehmungen immer wieder zu.
Der 6221 Meter hohe Pajan Zhari tront über dem Basislager.
Der 7162 Meter hohe Nyanchen Thanglha von einem ca 6080 Meter hohen Nachbarberg aus.
Nach dem selbständigen Lagerkettenaufbau, konnten wir den Gipfelsturm wagen. Wir warteten also nur mehr auf gute Wetterbedingungen, die wir per Satelitentelefon erfragten.
Das Lager 1 auf ca 5900 Meter.
Aufstieg vom Lager 1 ins Lager 2. Die Aufnahme entstand vom Lager 1 aus.
Am 29. und 30. April 2001 sowie am 2. Mai 2001 konnte unsere Mannschaft den 7117 Meter hohen Gipfel des Nyanchen Thanghla erklimmen.
Im Lager 2 auf ca 6330 Meter.
Aufstieg vom Lager 2 zum Gipfel. Die Steilflanke wurde mit einem Fixseil versehen.
Der Berg war technisch anspruchsvoll. Die Wetterbeobachtung während der Tour war enorm wichtig, um nicht in einen Höhensturm zu geraten.
Kurz vor dem 6162 Meter hohen Gipfel des Nyanchen Thanglha. Die Gipfelwächte ist im Hintergrund erkennbar.
Aufstieg zu einem ca 6075 Meter hohen, vermutlich unbestiegenen Berg. Wir nannten ihn Xiberger Hörndl.
Nach dem Gipfelerfolg konnten uns weiteren Unternehmungen im Massiv widmen. Ein Teil unseres Vorhabens war erfolgreich abgeschlossen und die Vorfreude auf den Everest war bei den Aspiranten zu erkennen.