Der höchste Berg der Welt
Nach den Vorbereitungstouren in Tibet, kehrten wir nach Lhasa zurück. Wir erholten uns von den Strapazen und zogen dann in Richtung Everest Basislager.
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Der 8850 Meter hohe Mount Everest vom Basislager Rongphu aus gesehen.
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Das Basislager (Kiesgrube) vom Everest liegt auf 5180 Meter.
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Wir waren eine der letzten Expeditionen, die zum Fuße des Everest gelangte. Vom Kloster Rhombuk aus, konnten wir den Berg das erste Mal sehen.
Die bestellten Yaks waren nicht wie vereinbart bereit. So mussten wir den Aufstieg zum vorgeschobenen Basislager verschieben, was uns wegen des schlechten Wetters nicht schwer fiel.
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Am Weg vom Basislager zum Zwischenlager. Rechts ist der Pumori gut erkennbar.
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Das Zwischenlager liegt auf 5810 Meter. Die Yaks und auch die Teilnehmer sind um diese Übernachtung, wegen des langen Anmarschweges zum ABC, froh.
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Der Weg zum ABC führt auf einem ausgetretenen Pfad, links (in Aufstiegsrichtung gesehen) des Moränenfeldes, bergwärts. Eine Übernachtung im Zwischenlager ist ratsam, um wiederum langsam an die Höhe gewöhnt zu werden.
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Am Weg vom Zwischenlager zum vorgeschobenen Basislager (ABC = advanced base camp) tauchen die Seraks auf.
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Am Weg zum ABC mit den Yaks.
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Sehenswert ist der Streckenabschnitt vom Zwischenlager zum ABC. Bei schönstem Wetter konnte ich den vielen Fotomotiven nicht widerstehen. Die imposanten Serkas säumten den Weg.
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Im Hintergrund vom vorgeschobenen Basislager (6415 Meter) erkennt man den Aufstieg zum Lager 1.
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Aufnahme vom ABC in Richtung Gipfel.
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Das vorgeschobene Basislager war sehr gut besucht. Aufgrund der großen Höhe, ist an eine vollständige Regeneration des Körpers nicht mehr zu denken. Um wieder Energien zu tanken, bleibt einem der Abstieg ins Basislager nicht erspart.
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Die NW-Flanke zum Lager 1 im North Col.
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Aufnahme vom Lager 1 (7040 Meter) in Richtung Gipfel. Der Weg zum Lager 2 führt am Grat mit dem länglichen Schneefeld entlang.
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Mein erster Gipfelversuch misslang. Ich beabsichtigte vom ABC ins Lager 2, das bereits von unserer Vormannschaft aufgestellt wurde, aufzusteigen. Am Nordgrat kam ich an meine körperlichen Grenzen und kehrte zum Lager 1 zurück.
Nach einem morgendlichen Höhengewitter stieg ich erschöpft ins ABC ab.
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Das höhere Lager 2 auf 7730 Meter. Am North Col kann man bei genauer Betrachtung das Lager 1 erkennen.
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Das Lager 3 auf einer Höhe von 8250 Meter. Aufnahme in Richtung Gipfel.
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Am 19. Mai 2001 startete ich meinen zweiten und letzten Gipfelversuch. Nach einer Übernachtung im Lager 1 ging es bei sehr windigen Bedingungen über den Nordgrat ins Lager 2. Am nächsten Tag führten uns der Weg über teilweise kombiniertes Gelände zum Lager 3. In diesem Streckenabschnitt trugen fast alle Bergsteiger Sauerstoffmasken. Ich blieb aber dem Motto "by fair means" (ohne Sauerstoff) treu. Nach einer schlecht verbrachten Nacht versuchte ich den Gipfelanstieg. Bevor ich den Nord-Ost-Grat erreichte, verlor ich einen Handschuh und musste deswegen umkehren.
Mit leichten Erfrierungen an allen 10 Fingerspitzen konnte ich das ABC erreichen.
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Diese Seite ist meinem allzufrüh verstorbenen Bergkameraden Philippe Perlia gewidmet.
Er kam nach seiner erfolgreichen Expedition bei einem Bergunfall am Lauteraahorn (Schweiz) ums Leben.
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