Wanderungen auf der griechischen Mönchsrepublik Agion Oros in Athos
Im April 2007 organisierte unsere 8-köpfige Urlaubsmannschaft eine Reise nach Athos. Daheim wurden wir von Herrn Leiner mit Informationen versorgt. Auch war er uns bei der Erlangung der erforderlichen Genehmigungen behilflich.
Blick auf die Halbinseln Athos und Sithonia. Im weiter Entfernung kann man den Berg Athos erkennen.
Unsere Reise begann mit einem Aufenthalt in Thessaloniki. Dort besichtigten wir ein paar Sehenswüdigkeiten und stimmten uns auf die Pilgerreise ein.
Dann fuhren wir nach Ouronopolis, wo wir beim Haus aus Stein unsere Unterkunft bezogen und auf Einlass in die Mönchsrepublik warteten. Es dürfen nur maximal 150 Touristen pro Tag in diesen Bereich der Klosterhalbinsel. Weiters ist der Zutritt auf Männer beschränkt.
Der weiße Turm in Thessaloniki.
Blick auf den Strand, Hafen und Turm von Ouronopolis.
Nachdem wir ein paar Besichtigungen außerhalb von Agion Oros machten, fuhren wir mit der Fähre nach Dafni und starteten unsere Pilgerreise. Die Fahrt mit dem Schiff ist sehr sehenswert. Man kann die teilweise sehr ausgesetzten Klosterbauten von der Meerseite aus beobachten.
Mit dem öffentlichen Bus gelangten wir dann nach Karyai, von wo aus wir nach Lavras starteten. Auf der Halbinsel sind die Straßen nicht asphaltiert. Leider wurden einige Klöster bei unserem Aufenthalt saniert, weshalb nicht die vollständige Pracht der Bauten erkennbar war.
Ausblick vom Turm bei Ouronopolis.
Eine Skite (Klostergattung) auf der Fahrt nach Dafni.
Das Kloster Lavras.
Von Lavras aus ging es zu fuß zur Skite Timiou Prodromou, wo wir kostenlos die Nacht im Gästehaus verbringen konnten und mit den Mönchen speisten. Das Betreten der Klöster war nur zwischen Sonnenauf- und Sonnenuntergang möglich. Zu anderen Zeiten konnte man nicht in das Gästehaus gelangen. Das traditonelle Klopfen auf die Holzstücke (Rufen zum Gebet) unterbrach auf eine ungewöhnlich schöne Art unsere Nachtruhe.
Am nächsten Tag gingen wir auf den heiligen Berg Athos.
Das Kloster Prodromou.
Die Kapelle Panaghias ist zugleich eine unbewirtschaftete Schutzhütte.
Der Weg war anfangs flach, wurde dann aber zunehmend steiler. Nach einer Gipfelrast bei der Kapelle Metamorphosis Sotiros gingen wir den steilen Weg wieder talwärts zur Skite Agios Annis. Dort wurden wir freundlich aufgenommen und konnten tags darauf Richtung Kloster Osiou Grigoriou wandern.
Der Gipfel vom heiligen Berg Athos (2030m).
Die Kapelle Metarmophosis Sotiros am Gipfel des heiligen Berges Athos (2030m).
Die Skite Agios Annis.
Der Küstenwanderweg zum Kloster Grigoriou.
Der Weg war mit Pflanzen dicht verwachsen. Die Blumenpracht und Düfte zeigten den Frühling von seiner schönsten Seite. Die Wanderung führte uns an mehreren Klöstern vorbei, die wir nach Abschluss der Wanderung wiederum von der Fähre aus beobachten konnten. Eindrucksvoll bewunderten wir die Bauten, die in die Küstenfelsen gebaut wurden.
Danach ging es mit unserem Gastgeber Kosmas zum Fischen.