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Albanien - Nordalbanische Alpen

Schitouren auf den Korab (Randomierë) und in Thethi


Im April 2010 organisierte mein Kollege Andi eine Schitourenreise nach Albanien. Ich schloss mich ihm an, ohne zu wissen, was mich dort erwarten wird. In Tirana angekommen organisierten wir unser Weiterkommen mit öffentlichen Verkehrsmitteln nach Randomierë, nahe Peshkopi.

Fahrt nach Randomierë
Auf Schotterstraßen ging es zum ersten Ausgangspunkt unserer Reise nach Randomierë.

In Randomierë kamen wir bei einer sehr freundlichen Familie unter.
Trotz schlechter Wetterbedingungen starteten wir am frühen Morgen die geplante Schitour auf den 2754m hohen Berg Korab. Starker Wind und Nebel zwang uns des öfteren zu Orientierungspausen. Weiters waren wir bei der Spurwahl des Aufstieges sehr eingeschränkt, da aufgrund des Neuschnees mit Windverfrachtungen die Lawinengefahr nicht zu unterschätzen war. An der Grenze zu Mazedonien angekommen, verschlechterte sich die Witterung zunehmend,

sodass uns nur mehr die Möglichkeit blieb, auf einen Vorgipfel (Korab III, ca. 2635m) zu steigen. Der Weg auf den Korab über den Grat war stark überwechtet und der Normalanstieg für die herrschende Lawinensituation zu steil.

Aufstieg zum Korab
Aufstieg zum Korab.
Rückblick ins Tal
Rückblick ins Tal (Randomierë).

Wir pausierten und warteten vergeblich auf Wetterbesserung. Leider mussten wir umkehren und konnten den Hauptgipfel nicht erreichen.

Zurück im Tal
Wieder im Tal angekommen.
Ausblick über die Dächer unserer Unterkunft
Ausblick über die Dächer unserer Unterkunft.

Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln ging es dann weiter nach Shkodër. Dort übernachteten wir und setzten unsere Fahrt nach Boga fort.

Die Fußgängerzone von Shkodër
Die Fußgängerzone von Shkodër.
Rast beim Fußmarsch nach Thethi
Rast in der Nähe von Boga beim Fußmarsch nach Thethi.

Mit ca. 35 kg Gepäck am Rücken marschierten wir von Boga nach Thethi. Wir hatten dabei unsere Skier angeschnallt und überwanden den Pass Buni i Thores. Auf der Passstraße lagen noch ca. 2,5 bis 3 m Schnee. An steilen, ausgesetzten Passagen mussten wir teilweise die Skier abschnallen, damit wir die Querungen sicher überwinden konnten.

Am Weg von Boga nach Thethi
Am Weg von Boga nach Thethi.
Passstraß Buni i Thores
Die Passstraß Buni i Thores.

In der Nähe von Thethi schlugen wir unser Zwischenlager auf, da die Passüberschreitung mehr Zeit kostete, als wir erwarteten. Am nächsten morgen gingen wir dann noch zum Fuße des Arapit, wo wir unser endgültiges Lager aufschlugen.

Unser 1. Lager in Thethi
Unser 1. Lager in Thethi.
Auf dem Weg zum Arapit
Auf dem Weg zum Arapit.

Aufgrund der Tageserwärmung stieg die Lawinengefahr in der Höhe wieder an. Große Nassschneelawinen donnerten über die Felsabbrüche.

Ausblick in das Tal nach Thethi (Okoli)
Ausblick in das Tal nach Thethi (Okoli).
Nassschneelawinen donnerten über die Felsabbrüche
Nassschneelawinen donnerten über die Felsabbrüche.

Leider verschlechterte sich das Wetter wiederum. In der Früh regnete es bereits im Tal. Die Berge waren im Nebel. So entschlossen wir uns, lediglich im Tal ein paar Wanderungen zu machen. Eine Schlechtwetterfront setzte sich fest, weshalb wir nach 3 Tagen unser Lager abbrachen und nach Nenmavrio marschierten, ohne den Gipfel des Jezerces erreicht zu haben. Danach ging es wieder zurück nach Shkodër.

Unser Ausgangslager für die weiteren Schitouren
Unser Ausgangslager für die weiteren Schitouren.
Der "Blutturm" in Thethi
Der "Blutturm" in Thethi.
Ein Feuersalamander
Ein Feuersalamander.

Der Canyon Gurmar.

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